Antrag auf Zeitbegrenzung.

  • Vorwärts Nordhorn stellt einen interessanten Antrag zur Änderung der Spielzeiten in der 2.Kreisklasse. Dieser wird in der Boulegesprächsrunde unter dem TOP 9 „Anträge & Beschlüsse“ zur Diskussion und Abstimmung gestellt. Bitte besprecht diesen Antrag auch in euren Abteilungen.

    Sicherlich werden zu diesem Thema auch diverse Alternativvorschläge zur Sprache kommen. Gerne dürft ihr hier auf der Homepage Stellung nehmen.


    Antrag auf Zeitbegrenzung Vorwärts NOH.pdf

  • Solche Spielsituationen gibt es ebenfalls in der 1.KK bzw. Kreisliga.


    Diese Spielbegegnungen von gleichstarken Mannschaften sind immer sehr interessant. Natürlich sind sie auch sehr mentale Belastungen für die Spieler.


    Aber seien wir doch ehrlich, bei einem solchen "Kampf" dann DENKBAR KNAPP als Gewinner heraus zu gehen und den Siegpunkt für das Mannschaftsteam zu holen: ist doch ein tolles Gefühl und entschädigt.

    Selbst das unterlegene Team darf mit Recht stolz vom Platz gehen, denn es hat ebenfalls starke Leistungen gezeigt.


    Soll es denn nun in der Grafschaft zwei unterschiedlichen Bewertungen in den Punktspielen geben? Wird hier ab sofort mit ZWEI Maßstäben gezählt?

    Sollten dann diese Spielbegegnungen ebenfalls eine Zeitbegrenzung erhalten?

  • Obwohl nicht selbst davon betroffen, bin ich gegen jegliche Zeitbegrenzung - egal ob 2. Kreisklasse oder die oberen Ligen!



    Eine Zeitbegrenzung macht nur Sinn bei großen, ganztägigen Turnieren mit vielen Mannschaften, um sog. "Hängepartien" weitestgehend zu vermeiden und einen zügigen Turnierablauf zu gewährleisten. Ein Kreisliga-/Kreisklassenspieltag ist sicher kein "großes Turnier" in diesem Sinne... :D


    Ansonsten verzerrt jede Zeitbegrenzung die Spielresultate - egal ob "60 plus 1" oder "plus 2"!


    Und Ersatzspieler - nun, die sollten eigentlich von Anfang an vor Ort sein, um evtl. auch als Wechselspieler im lfd. Spiel eingesetzt werden zu können. Vielleicht bei älteren Spielern durchaus eine Alternative, wenn es sich um ein langes, mental (...und bei älteren Spielern unter Umständen auch "körperlich"!) kräftezehrendes Spiel wie im Antrag geschildert handelt... ;)


    Zum Catering:

    Macht der gastgebende Verein nicht GERADE "Umsatz", wenn eine Hängepartie da ist und andere warten müssen? So kenne ich es zumindestens... :/:/:/


    Aufgreifen möchte ich noch das Argument meines Vorposters bzgl. "mit zweierlei Maß messen", denn auch meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass die "Spieldauer" in unserem homogenen Ligasystem unterschiedlich gehandhabt wird - die 2. Fußballbundesliga spielt letztendlich auch nicht 2 x 30 Minuten. 8o


    Just my two cents...


    Warten wir die Entscheidung der Boulegesprächsrunde ab.


    Manch einer verdankt seinen Erfolg im Spiel DEN Ratschlägen, denen er NICHT gefolgt ist... ;)

  • Begegnungen die über 3 Stunden dauern kommen wohl öfters mal vor.

    Das eine Begegnung über 4 Stunden dauert haben wir von den Rasenkitzlern Wilsum in den letzten Jahren aber nur ganz selten gehabt.

    Bei 4 Stunden Spieldauer braucht die nachfolgende Begegnung aber nur eine Stunde später Anfangen. (und nicht 2 Stunden :/)


    Bei Spielen mit Zeitbegrenzung haben wir aber ganz andere negative Erfahrungen gemacht. :(

    Es gibt immer wieder Manschaften (oder besser gesagt: einige Spieler und Spielerinnen), die bei einer Führung, das mit der 1 Minute Zeit für eine Kugel manchmal übertreiben.

    Das ärgert dann die gegnerische Manschaft :cursing: ZU RECHT :!:


    Es wäre schade, wenn der Spaß :) am Boulespielen durch solch eine Regeländerung leiden würde.


    LG aus Wilsum

    Berthold Magritz

  • Dass Spiele solange dauern, liegt für mich nicht zuletzt daran, dass sich eine Spielkultur eingestellt hat die wohl auf Deutscher und Niedersächsischer Bouleebene üblich ist und auch in unserer Hobbyklasse auf Kreisebene, für mich leider, einzug gefunden hat.
    Man kann schon vor den Begegnungen mit bestimmten Spielern einschätzen, dass es mal wieder länger dauert.

    Spieler schreiten vor jedem Wurf die Entfernung zum Schweinchen ab, besprechen ausgiebig die Taktik und den nächsten Wurf.

    Das mag in den Bezirksligen und darüber üblich und vieleicht auch nötig sein, aber in der Hobbyklasse auf Kreisebene verärgert es doch mehr und mehr die Spieler, die Boule in erster Linie aus Spass betreiben.

    Kurze Abstimmungen ja, aber muss das immer so ausgiebig sein?

    Vielleicht sollten die Spieler aus den Lizenzklassen einmal darüber nachdenken und die ausgiebigen Verzögerungen, und ihre Spielkultur in den Lizenzklassen belassen.

    Ich denke, dass könnte die lange andauernden Spiele verkürzen, und man müsste nicht über eine Zeitbegrenzung nachdenken.


    Bernd Grommel