Spielplankonzept 2021.

  • Mittlerweile ist B.1.1.7 die dominierende Sars-CoV-2-Variante in Deutschland. Diese Corona - Mutation mit ihrer verschärften Infektionsgefahr beherrscht das Tagesgeschehen, und treibt die Inzidenzwerte um uns herum in die Höhe.

    Somit ist es auch nicht überraschend, dass die Landesregierung in ihrer neuen Corona Verordnung (DI 29.03.) keine Erleichterungen für den Breitensport verankert hat.

    Laut Spiegelstrich 10 des dritten Absatzes von Paragraph 2 ist sportliche Betätigung nur mit höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts erlaubt.

    Nur bei einer Inzidenz von unter 35 dürfen Landkreise bzw. kreisfreie Städte bis zu zehn Personen aus insgesamt höchstens drei Haushalten Sport treiben lassen. Erschwerend kommt hinzu, dass hierfür eine Allgemeinverfügung im Einvernehmen mit dem Landesgesundheitsamt erlassen werden muss.

    Aus diesem Grund können wir auch ca. 4 Wochen nach dem letzten Rundschreiben keine positiven Nachrichten bzgl. eines Starts in die neue Boulesaison vermelden.


    Doch mit der Zuversicht, dass sich die aktuelle Lage bei einer deutlichen Verbesserung der Impfstrategie, einer konsequenten Teststrategie und steigenden Temperaturen merklich verbessert, haben wir ein „Corona“ Konzept entwickelt, dass im Sommer hoffentlich realisiert werden kann.


    Was ist geplant?


    Im letzten Jahr wurde, nach der Absage unseres Punktspielbetriebes, der Fokus auf den Individualsport gelegt. Über 160 Grafschafter Boulespieler*innen folgten der Einladung zu mind. einem der drei Spendenturniere, und waren mit viel Spaß und großem Erfolg (ca. 4000 € Spendensumme für Kinderhilfsprojekte) in der Grafschaft von Anfang August bis Anfang Oktober unterwegs.

    In diesem Jahr möchten wir den Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf den Mannschaftssport legen, um möglichst einen großen Teil der aktiven Spieler*innen des Kreisverbandes zu erreichen.


    Durch die kurzen Entfernungen zu den Spielorten in der Grafschaft und dem Dinkelland, könnten wir sehr flexibel agieren und die Begegnungen auch innerhalb der Woche austragen. Allerdings….


    … funktioniert unser Konzeptvorschlag nur, wenn Sport-Aktivitäten für bis zu 10 Personen wieder erlaubt sind. Zusätzlich müssen alle Sportanlagen wieder geöffnet sein.


    Das Konzept sieht vor, die Ansammlung der hohen Anzahl von Sportler*innen an einem Ligaspieltag zu unterlassen. Darum werden alle Spielpaarungen getrennt voneinander stattfinden.

    Zusätzlich wird jede Spielpaarung einfach halbiert. Eine Hälfte des Teams ist Gastgeber, die andere Hälfte spielt auswärts. Somit sind im Idealfall nur 6 Spieler*innen pro Austragungsort zeitgleich im Einsatz, und der immer wieder diskutierte Heimvorteil fällt flach. Die Terminabspache braucht nur mit dem Gegner des entsprechenden Spieltages abgestimmt werden.


    Das Zeitfenster für die einzelnen Spieltage beträgt ca. 14 Tage. Spätestens im Juni wird gestartet, der letzte Spieltag ist für Ende September vorgesehen. Die Spielpläne werden „bei grünem Licht“ zeitnah erstellt und veröffentlicht.


    Spielablauf:


    Gespielt werden jeweils drei Spielrunden. In den ersten zwei Spielrunden findet eine Têtê- und eine Doublette Begegnung statt.

    In der 1. Runde tragen die Spieler A des Spielberichtsbogen die Têtê Begegnung aus. Die Spieler B & C bestreiten die Doublette Paarung. In der 2. Runde wird gewechselt (A spielt auf keinen Fall Têtê, und auch die Doublette Formation bleibt nicht identisch).

    Sollte das Hygienekonzept es zulassen, wird in der 3. Spielrunde Triplette gespielt. Wenn nicht, wird auch hier Têtê – und Doublette gespielt.


    Gewertet wird wie folgt: Têtê = 1 Spielpunkt / Doublette = 2 Spielpunkte / Triplette = 3 Spielpunkte. Somit wird an beiden Spielorten jeweils ein Siegpunkt und 9 Spielpunkte vergeben. Im Idealfall kann ein Team pro Spielpaarung 2 Siegpunkte und 18 Spielpunkte einheimsen.

    Die Details hierzu (Ergänzungsspieler, eventuelle Zeitbegrenzung usw.) werden in einer kurzen Spielordnung zusammengefasst und zeitnah veröffentlicht.


    Dieser Spielbetrieb hat nur einen inoffiziellen Charakter. Auf- und Abstiege sind hier nicht vorgesehen. Er dient in erster Linie dazu, den Teamgedanken und die Kontaktpflege zwischen den Vereinen in dieser schwierigen Zeit zu fördern, und die Ausübung des Boulessports auch außerhalb des eigenen Trainingsgeländes zu ermöglichen.


    Die Staffeleinteilung 2020 (siehe PDF Datei) dient hierbei als Orientierung zur Klasseneinteilung. Änderungen sind wahrscheinlich notwendig. Neueinsteiger sind herzlichst willkommen, und werden in der 2. Kreisklasse integriert.

    Für die Durchführung des Spielbetriebes werden nur zwei Spielfelder unter Beachtung der Corona – Hygiene Regeln benötigt. Das Startgeld würde 20€ / pro gemeldetes Team betragen.


    Bei einer Verbesserung der derzeitigen Situation stehen wir in den Startlöchern. Bedingt durch den sehr hohen Organisationsaufwands (Hygienekonzept, transparente Kaderlisten, Bildung von Whattsapp Gruppen, Spielplanerstellung etc.) werden Anmeldungen recht kurzfristig eingefordert.

    Deshalb macht es Sinn, das schon mal im Vorfeld das Interesse im Kreisverband abgecheckt wird. Ansprechpartner hierfür ist Albin Arndt (tel. 015121457459 oder per mail an kontakt@grafschafter-boulesport.de) .


    Sind Lockerungen im Breitensport auch im Frühsommer nicht geplant…


    … wird ein Spielbetrieb in diesem Jahr kaum möglich sein, und wir müssen uns mit den internen Trainingsmöglichkeiten begnügen.

    Denn für die Verwirklichung dieses Spielbetriebes sind positive Veränderungen im Amateur - Freiluftsport zwingend Voraussetzung. Deshalb ist Zuversicht Pflicht in Zeiten wie diesen.


    In diesem Sinne wünschen wir euch und euren Familien entspannte Osterfeiertage. Nutzt die Osterruhe für ein konzentriertes Nach- und Neudenken. Bleibt Alle gesund und passt gut aufeinander auf. Wir sehen uns in diesem Sommer auf den Grafschafter und Dinkelländer Bouleplätzen .


    Albin, Dieter, Georg, Günther & Uwe

    (Kreisverband Boulesport)


    Orientierung Spielklassenübersicht 2021.pdf