Beiträge von Berthold W.

    Toller Erfolg der jungen Spieler, der hoffentlich der grafschafter Öffentlichkeit so Präsentiert wird, dass sich der schöne Boule Sport,in Zukunft nicht "nur" als Rentnersport präsentiert wird. Schließlich ist die Leistung der Spieler beachtlich und verdient die gleiche Anerkennung wie andere Sportarten.:thumbup:

    Hallo Albin


    Diese Situation sorgt immer wieder für Unstimmigkeiten. Leider gibt es in der Regel des Petanqueverbandes keine genaue Beschreibung zu dieser Situation.

    Im 16. Artikel steht wirklich drin, dass gespielte Kugeln nicht noch einmal gespielt werden dürfen.

    Ich sehe es aber so, dass damit nur Kugeln gemeint sind, die Regel konform gespielt wurden. Deshalb sollen ja auch ins "Aus" gespielte und geschossene Kugeln nicht vor Ende der Aufnahme, wieder aufgenommen werden (kommt auch noch vor).

    Wurde die Zielkugel zu kurz (unter 6 m) oder zu lang (über 10 m) geworfen und die erste Kugel gespielt, darf der Gegner die Länge noch korrigieren wenn sich beide Mannschaften einig darüber sind, dass die Länge nicht passt. Demnach ist die Aufnahme nicht Regel konform angefangen. Bis hier ist es verständlich.

    Ich sehe es so: Wird die Sau vom Gegner auf eine neue Stelle gelegt, die dann zwischen 6 und 10 m ist, ergibt sich ein Neuanfang. Es entsteht eine komplett neue Situation dadurch, dass der Gegner die Länge und Ort der Zielkugel entscheidet. Dies kann schon ein Nachteil für die Mannschaft sein, die eigentlich die Zielkugel werfen durfte. Eine zusätzliche Bestrafung, dadurch das sie die schon gelegte Kugel nicht noch einmal legen darf, ist zu viel der Bestrafung und wäre dann auch sicherlich in den Regeln so beschrieben. Die Kugel darf neu gelegt werden.

    Damit solche Situationen nicht auftreten, schlage ich vor, nach dem Wurf der Zielkugel, die Länge abzuschreiten und bei Fragwürdiger Länge, den Gegner nach seiner Meinung fragen. Ist er mit der Länge einverstanden, werfe ich die erste Kugel. Möchte der Gegner nachmessen, steht es ihm zu und ist nicht negativ zu bewerten auch dann nicht wenn er die Sau anschließend auf eine andere Stelle platziert. Wir wollen ja weiterhin Spaß am Spiel haben.


    Detlef und Stefan kennen sich da noch besser aus. Vielleicht schreiben die ja was dazu.


    Mit sportlichem Gruß Berthold

    Hallo Detlef


    Schön, dass du deine Fachkenntnisse mit einbringst.

    Es ist ja nicht nur "das Loch zu machen", sondern so manch andere Regel, die nicht vollständig geklärt ist.

    So wird immer wieder über den Abwurfring diskutiert. So muss dieser 1 Meter von einem Hindernis und 2 Meter von einem anderen Abwurfring entfernt sein. Ist die Bordsteinkannte oder der Holzbalken an der Querseite (schmale Seite) ein Hindernis? Was ist wenn zum Beispiel 80 cm vor dem Balken/Bordstein ins Feld hinein, eine Schnur als Auslinie gespannt wurde, muss dann der Rind 1 Meter von der Auslinie entfernt liegen?

    Es haben sich hier bei uns im Ligaspielbetrieb einige Situationen eingeschlichen, die es auf Turnieren oder Meisterschaften so nicht gibt. Wir sollten nicht gleich alles mit der Brechstange einführen und ändern, jedoch vielleicht hin und wieder ansprechen.


    Gruß Berthold

    Danke Manni, für deine Antwort.

    Ich sehe es genau wie du, nur wenn wir die Regeln besprechen und Meinungsverschiedenheiten ansprechen, kommen wir zu einem ruhigen und entspannten Spiel.

    :thumbup:

    Am letzten Samstag wurde von einem Spieler die Regelauslegung, was das Zumachen von Löcher betrifft, folgendes behauptet:" Wird die Zielkugel (Sau) geworfen und liegt sie korrekt, darf vor dem Wurf der ersten Kugel kein Loch zu gemacht werden. Dies darf erst vor dem Wurf der zweiten Kugel geschehen". Auf meine Frage: " Mit welcher Begründung?" kam die Antwort:" Es darf das Spielfeld, vor dem Spiel, nicht verändert werden".

    Wenn ich die Regel richtig gelesen und verstanden habe, ist es richtig, dass das Spielfeld nicht mehr verändert werden darf. Stöckchen, Steine oder andere Hindernisse dürfen nicht entfernt werden. Löcher dürfen nicht mehr zu gemacht werden. Man darf einzig, vor dem Wurf der Sau, mit einer Kugel, leicht auf den Boden klopfen, um das mögliche Donnee zu überprüfen. Nach dem Sauwurf, ist es mir aber gestattet, ein Loch zu schließen. Das festtreten des Bodens vor einer Kugel, die geschossen werden soll, ist nicht erlaubt, es darf allein ein Loch zugemacht werden.

    Wie ist die richtige Auslegung der Regel?